00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des politischen Pausen-Podcast.
00:00:13: Heute mein Gast Lisa Freerichs.
00:00:17: Sie ist seit April zwanzig, dreiundzwanzig stellvertretende Sprecherin des Berliner Senats und Sprecherin der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe.
00:00:26: Sie war zuvor zwanzigeinundzwanzig bis dreieunzwanzigg Spreacherinnen des Berlina Senats.
00:00:31: Schön dass wir heute miteinander ins Gespräch kommen liebe Lisa!
00:00:35: Wir sprechen über das Spannungsfeld Beruf und Familie und deshalb darf ich auch ergänzen, dass du Mutter eines Sohnes bist.
00:00:43: Das ist richtig, vielen Dank für die Einladung.
00:00:45: Ich freue mich sehr dabei zu sein!
00:00:47: Ja warum ist diese Information so wichtig?
00:00:51: Weil wir über Lebens- und Karriereplanungen insbesondere junger Frauen heute miteinander sprechen wollen denn du verbindest ja ein Lebensmodell was ich will nicht sagen ungewöhnlich ist aber bestimmt herausfordernd
00:01:06: ist
00:01:07: und da wollen wir gleich ein bisschen drüber sprechen.
00:01:08: aber zunächst würde ich vielleicht mit ein paar Zahlen anfangen.
00:01:12: Nämlich nach der vierten Auflage, der Fall Mächtnisstudie vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und die Erhebung ist aus dem Jahr zwanzig dreiundzwanzig sehen wir dass die Bedeutung von Kindern in einer persönlichen Lebenslage oder Lebensplanung vieler junger Frauen deutlich abnimmt und das jüngere Frauen den Nachfolgenden Generation immer mehr dazu raten den eigenen Kindern weniger Wichtigkeit einzuräumen.
00:01:40: Und das ist etwas, was ich als Befund-, als Beobachtung doch einerseits sehr alarmierend finde und auf der anderen Seite könnte man ja fragen, aha sind die jüngeren Generationen der Frauen also egoistischer?
00:01:56: Als es früher der Fall war?
00:01:57: oder würde ich ad hoc sagen nee sondern wenn man dann tiefer in die Studie hineinließt dann sieht man dass da nur eine höhere Gerechtigkeitssensibilität ist, weil man eben sieht dass junge Frauen im Privatleben häufig oder im privaten Bereich mehr Sorgearbeit übernehmen einen höheren Mental Load haben und das als eine starke Ungerechtigkeit erleben.
00:02:22: Und das in der Arbeitswelt wiederum es gerechter zugeht, weil dort die Regeln klarer sind und deswegen auch die Arbeitsverteilung eben.
00:02:31: Man könnte sagen vertraglich geregelt ist was im häuslichen Bereich nicht der Fall ist.
00:02:36: Einerseits sehen wir, dass junge Frauen heute über ein höheres Bildungsniveau als Männer verfügen.
00:02:43: Dass sie also super ausgebildet sind und sich das auch wirklich auf Lebensentwürfe, auf Karriereplanung ähnliches auswirkt.
00:02:50: Und auf der anderen Seite sehen wir die sogenannte Retraditionalisierungsfalle – ein schwieriges Wort, wo nach der Geburt des ersten Kindes im Grunde genommen Ja, man könnte sagen so der Rückfall in eine traditionelle Arbeitsteilung zu beobachten ist.
00:03:10: Und da würde ich dich mal fragen kommt dir das bekannt vor und wie erlebst du das so im eigenen vielleicht ja auch Spagat?
00:03:18: Arbeitberuf.
00:03:19: Du hast einen sehr fordernden, herausfordernden Beruf wo man wenn man jetzt als Pressesprecherin und als Chefin in einem relativ großen Team arbeitet und so eine verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt vielleicht wirklich jeden Tag auch merkt dass man an seine Grenzen kommt.
00:03:36: Vielleicht sagst du aber auch bei uns ist das alles so easy und vielleicht sogar vertraglich geregelt dass dich das gar nicht überfordert.
00:03:42: kannst du da mal ein bisschen Einblick in eure persönliche Situation bringen?
00:03:46: Ja auf jeden Fall!
00:03:50: Also ich glaube, du hast alles angesprochen was mich und also alle die ich kenne in meinem Umfeld, die das betrifft auch angeht.
00:04:00: Es wäre sicherlich würde fast die These aufstehen es wäre sicher nicht einfacher wenn man in einer der beiden Welten unterwegs ist.
00:04:07: Man ist entweder Mutter und Zuhause oder man ist vollzeit berufstätig.
00:04:12: Ich glaube, für beide Bereiche sind die Regeln dann klar und unübersichtlich wird es, wenn beide Bereichen zusammenkommen.
00:04:17: Und natürlich, ich müsste lügen, wenn ich sagen würde das wäre in meinem eigenen Leben oder in allen... In all den Lebenen, die ich im Umfeld kenne aus ganz unterschiedlichen Kontexten also auch Menschen, die einen ganz anderen Beruf machen als ich, wäre das anders und muss vielleicht auch vorausschicken.
00:04:33: Ich gehöre ja durchaus zu einer etwas selteneren Spezies.
00:04:36: offensichtlich weil als ich vorbereitet habe auf diese Folge hab' ich mal mir angeschaut, wie viele Frauen arbeiten eigentlich Vollzeit wenn sie ein Kind unter drei haben und das sind elf Prozent.
00:04:49: Und dann sind es wieder nur sechs Prozent wo beide Elternteile Vollzeit arbeiten und das trifft auf meinen Mann und mich zu.
00:04:55: also damit gehören wir halt zu einer absoluten Minderheit und das hat natürlich seine Gründe weil das einfach ein logistischer und organisatorischer mehr Aufwand ist, den man hat und dem man einfach auch wollen muss.
00:05:09: Das ist so.
00:05:10: Also definitiv!
00:05:12: Das ist im praktischen Leben eine große Herausforderung.
00:05:16: es geht also kann ja vielleicht aus meiner persönlichen Situation sagen das geht weil ich auch eine Chefin habe die selber Mutter ist dass erleichtert das definitiv Die ein Verständnis dafür auch bringt.
00:05:28: aber Ich hab halt auch einen Job der sehr stark von externen Kontakten abhängt Und wo es schwierig ist, zu sagen heute habe ich den Tag, wo ich meinen Sohn von der Kita abholen.
00:05:39: Der ist halt anderthalb also er ist halt auch gut durch noch recht klein und Ich bin jetzt ab dechzehn Uhr nicht mehr erreichbar oder gehe mich ans Handy.
00:05:47: das kann ich mir in meinem Job nicht leisten.
00:05:48: was is so?
00:05:49: und Das trotzdem zu versuchen dass mache ich jetzt meine Elternzeit des letzten Oktober zur Endblicke gegangen und Jetzt haben wir Sommer und ja seitdem versuche ich das.
00:06:02: Ja, ich habe in der Vorbereitung auf diese Folge auch viel nach Zahlen geschaut.
00:06:08: Aber gerade vor ein paar Tagen kam dann auch eine Nachricht rein wo nämlich das Spiegelmagazin titelt Kind Job an allen Fronten abliefern zu wollen.
00:06:19: Das ist utopisch.
00:06:20: und da geht es um eine Fernsehmoderatorin die lange Zeit vor der Kamera stand und Sendungen moderiert hat, die Mutter ist Ich kann nicht mehr auf beiden Ebenen top sein und deswegen habe ich mich jetzt für die Kinder entschieden, und die jetzt das Fernsehbusiness verlässt.
00:06:37: Jetzt ist es sicherlich als Pressesprecherin nochmal ein bisschen was anderes.
00:06:42: aber letztlich ist es ja auch einen Job der viel mit Öffentlichkeit zu tun hat und vielleicht kannst du das noch mal ein bisschen persönlich auch schildern wie das in den letzten acht Monaten war?
00:06:51: Das sind ja jetzt nicht wie bei ihr glaube ich waren's zwanzig Jahre oder... kürzer länger plus minus, aber selbst jetzt ein knappes Jahr in dieser Vollzeit mit ohne Ende.
00:07:04: Das ist ja letztlich auch genau die Herausforderung.
00:07:06: und auf der anderen Seite eben vielleicht auch dieses permanent schlechte Gewissen dass man dem sagt man wird zu Hause gebraucht und da wird auch die volle Aufmerksamkeit gebrauchten.
00:07:14: von einem kleinen Kind mit anderthalb Jahren hast du gesagt, der ja nun mal das Recht hat von seiner Mama dann gesehen zu werden und dann klingelt aber vielleicht doch immer das Telefon.
00:07:25: Magst du das noch mal ein bisschen schildern, wie das in deinem Beruf ist?
00:07:30: Also ich fahre im Moment ganz gut damit es einfach transparent zu machen allen Seiten.
00:07:35: also ich mein Gut... Mein Sohn versteht das noch nicht.
00:07:39: Ich versuch's aber ich denke dass wird jetzt bei ihm noch nichts zu sehen wiederfinden.
00:07:43: Aber ich versuche auch, in meinem Fall sind es ja häufig Journalisten mit denen ich Kontakt habe den das zu sagen.
00:07:49: Also wenn die mich anrufen und es ist im Hintergrund ein bisschen lauter oder ich bin draußen unterwegs weil ich noch irgendwie spazieren oder auf dem Spielplatz oder so bin dann gehe ich zwar ans Handy.
00:08:00: klar passiert sicherlich auch mal dass ich da nicht sofort sehe unsere Gruppe aber ich bin sozusagen trotzdem erreichbar weil ich sein muss.
00:08:07: Und dann sage ich aber auch, ich bin jetzt hier gerade unterwegs und versuche zu kategorisieren.
00:08:13: Ist es wirklich eine so eilige Anfrage, die heute erledigt werden muss?
00:08:17: Das passiert, das ist man doof!
00:08:18: Dann muss ich mich kümmern, dass es irgendwie in die richtigen Bahnen kommt, dass ich mein Team noch mal informiere oder mich selber auf die Suche mache nach Information oder was auch immer gewünscht ist.
00:08:28: Aber es gibt natürlich auch Situationen wo ich dann sage also unterwegs, kann es bis morgen warten und ich mein häufig wird's dann ja auch ganz irdisch und ganz menschlich weil häufig die an auf der anderen Seite.
00:08:42: häufig sind das ehrlich gesagt Männer.
00:08:44: also der Journalismusberuf ist immer noch sehr männlich geprägt.
00:08:48: Und trotzdem würde ich jetzt behaupten dass es in den aller allermeisten Fällen Verständnis gibt.
00:08:55: Das hilft ja dann auch.
00:08:56: Also ich versuche es ein bisschen zu priorisieren und das irgendwie hinzukriegen, aber ich halte damit auch nicht hinterm Berg.
00:09:04: also ich würde mich sehr verstellen müssen wenn ich jetzt nicht in Situationen sagen würde ne ich habe auch noch einen anderen Job den ich machen muss.
00:09:13: Ich muss mich jetzt auch meinen Kind kümmern, zum Beispiel.
00:09:15: Oder können wir telefonieren wenn mein Sohn im Bett ist?
00:09:18: Also ich meine, ich habe den Vorteil das ja so klein ist dass der ja noch relativ früh ins Bett geht und dann erledige ich den Rest der Arbeit, wenn man so ein Bett ist.
00:09:25: Und ehrlicherweise also ich kann jeden verstehen der sagt ganz ehrlichst so stelle ich mir das Leben nicht vor weil zur Wahrheit gehört natürlich in diesem Szenario Das Platz für Hobbys oder so In meinem Leben halt nicht mehr stattfindet.
00:09:40: Es geht zu Lasten meiner Freizeit.
00:09:42: Ich habe halt die Arbeitswelt und ich hab meinen Sohn, für viel anderes ist kein Platz.
00:09:49: Das muss man ja wollen!
00:09:50: Also das muss man so entscheiden dass man das so haben möchte.
00:09:53: Und ich kann jedem aus ganz persönlichen Gründen nachvollziehen der sagt also so habe ich mir das nicht vorgestellt.
00:10:00: Jetzt hätte man natürlich auch sagen können... Man macht einfach eine andere Rollenverteilung.
00:10:05: Also dein Mann reduziert, damit du in Vollzeit weiterarbeiten kannst.
00:10:09: Ihr habt euch aber gegen diese Aufgabenteilung entschieden und man muss auch vielleicht noch mal mit Zahlen dazu sagen dass Elternzeit von Männern häufig als Karrierenachteil wahrgenommen wird Die Vermechtnis Studie meistens tatsächlich objektiv gar kein beruflichen Nachteil dadurch erleiden.
00:10:32: Und bei Frauen ist es so, dass es sogar positiver bewertet wird wenn sie Elternzeit machen was aber wieder auch ein Hinweis auf vorherrschende Rollenbilder ist.
00:10:42: also da heißt es dann das Frauen die lange Elternzeit nehmen als bessere Mütter gleichzeitig auch als besseren Mitarbeiterin oder Kolleginnen wahrgenommen werden.
00:10:52: und jetzt bist du ja auch Chefin.
00:10:53: Vielleicht ist es ja in deinem Fall auch so, dass du dadurch mehr Verständnis für andere auch hast.
00:10:59: Wird das in deinim Team oder in deiner Tätigkeit nach innen gesprochen dann auch relevant?
00:11:06: Ja also ich habe ein sehr junges Team und es sind nur zwei weitere aus meinem Team überhaupt bisher Eltern und die anderen nicht.
00:11:17: Und natürlich würde ich auch sagen, den anderen gegenüber die auch kleine Kinder haben, das sind in dem Fall auch Mitarbeiter, die auch recht kleine Kinder habe.
00:11:28: Das ist natürlich gewachsen ist.
00:11:30: Das kann man sich vorher nicht so vorstellen glaube ich dass man wirklich immens durchgetaktet ist.
00:11:36: Ich bin bei der Arbeit so durch getaktet, dass ich wirklich jede Viertelstunde belege.
00:11:42: Wie lange kann ich Mittagspause machen?
00:11:45: Ich gucke auch manchmal, habe ich überhaupt Zeit für eine Mittags-Pause oder geht das nicht.
00:11:48: In meiner Welt gibt es kurze Tage an denen ich meinen Sohn abholen muss.
00:11:52: da mache ich meistens keine Mittags Pause weil die Kita macht halt zu!
00:12:00: Wahrscheinlich könnte ich noch eine halbe Stunde länger da lassen, aber natürlich.
00:12:03: Also mein Tag ist von morgens bis abends durchgetaktet und das ist in dem Leben... Ich bin selber auch erst mit vierunddreißig Mutter geworden.
00:12:11: Ich kannte natürlich auch lange schon Arbeit vorher.
00:12:14: Da war mir das egal ob meine Arbeit bis zwanzig bis einundzwanzig Uhr geht.
00:12:19: Da habe ich nicht drauf achten müssen.
00:12:20: Da hab' ich ganz anders gearbeitet.
00:12:23: Klar, die Zeit vermisst man auch manchmal diese Flexibilität.
00:12:26: Auch mal eine Kaffeekause einschieben zu können um mit einer Kollegin einfach mal auf was anderes zu besprechen oder sagen zu können ach der Termin interessiert mich da komme ich einfach mal mit ist vielleicht nicht zwingend notwendig aber das mache ich so.
00:12:38: das sind alles Sachen die glaube ich Eltern Müttern in dem Fall häufig dann einfach nicht mehr so offen stehen, damit muss man halt leben.
00:12:45: Und das habe ich auch erst festgestellt als es dann soweit war und dieses Verständnis hoffe ich dass sich das auch in meinem Team transportieren kann, dass die auch merken okay ich weiß wie ihr arbeiten müsst und was für Verpflichtungen ihr habt und dass ein Kind auch mal dran sein kann und man dann spontan zu Hause bleibt.
00:13:00: Das ist so!
00:13:01: Damit müssen halt alle klarkommen.
00:13:02: hier klappt das eigentlich ganz gut.
00:13:05: auch ohne schlechtes Gewissen hoffe ich für alle Weiten was du angesprochen hast zum Thema Elternzeit.
00:13:14: Das ist schon immens, also ich hab persönlich elf Monate Elternzeit gemacht.
00:13:19: damit bin ich glaube ich im Durchschnitt in Deutschland weit unterdurchschnittlich.
00:13:26: Ich glaub Frauen machen irgendwie vierzehn bis fünfzehn Monate im durchschnitt und Männer eben zwei und das hat sich ja auch in den letzten Jahren einfach sehr wenig verändert.
00:13:34: Das muss man sagen obwohl ja beim Elterngeld auch eine Reform stattgefunden hat vor ein paar Jahren dass man nur Ich meine, es sind vierzehn Monate bekommt man Geld wenn der Vater zwei Monate Elternzeit macht sonst sind es zwölf.
00:13:48: Ja was ist passiert?
00:13:49: Die meisten Väter nehmen genau diese zwei Monate die es braucht damit man die vierzehm Monate Eltern Zeit machen kann und häufig ist die Begründung halt eben das geht bei meiner Arbeit nicht.
00:13:58: ich glaube manchmal stimmt das.
00:14:00: ich habe auch schon in meinem persönlichen Umfeld erlebt dass Männer einen schlechtes Gewissen gemacht wird wenn sie länger in Elternzeit gehen.
00:14:09: Aber als Frau bekommt man da ja interessanterweise dieses schlechte Gesissen eben nicht gemacht.
00:14:15: Also das ist wie du sagst, er hat mich nie jemandem angesprochen sondern mir wurde immer gesagt ach krass nach elf Monaten schon zurück und der Sohn geht dann schon in die Kita unter
00:14:23: einem Jahr.
00:14:24: Und da merkste ja schon an der Formulierung Ja es ist offensichtlich etwas ungewöhnlich.
00:14:28: In Berlin ist es gar nicht so ungewönlich.
00:14:30: habe ich mir die Zahlen angeschaut Wenn man's mit NRW oder auch mit Bayern vergleicht Das ist sehr ungewündig, also hängt ein bisschen davon ab wo man sich mit welchem Bundesland man
00:14:40: unterwegs ist.
00:14:41: Jetzt haben wir über die Elternzeit gerade gesprochen, Teilzeit ist ja ein anderes Thema und daher auch die sogenannte Teilzeitfalle von denen vor allem eben Frauen betroffen sind.
00:14:52: also die Zahlen zeigen ja auch da wieder ganz deutlich nach der Geburt des ersten Kindes reduziert sich die Arbeitszeit bei Frauen signifikant und beim Männern bleibt sie entweder gleich oder sie steigt in Zweifel sogar noch und das wird ja auch als Teilzeit Falle wirklich bezeichnet, weil es natürlich Auswirkungen auch auf Rentenansprüche hat.
00:15:13: Und wenn man auf die Gründe guckt dann sieht man eben dass Frauen häufig schon vorher geringer verdient haben und dann automatisch wenn man so will den größeren Anteil der Sorgearbeit übernehmen durch die Reduzierung umso selbstverständlicher daraus entsteht oder besser gesagt dieses sie haben vorher weniger verdient hat viel auch mit dem gender pay gap zu tun also dass Frauen überproportional häufiger in schlechter bezahlten positionen unterwegs sind.
00:15:41: aber wir haben ja auch ein paar strukturelle Steuerliche Gründe, also finanzielle Fehlanreize beispielsweise für die Ausweitung weiblicher Erwerbstätigkeit.
00:15:51: Wir haben den massiven Mangel an verlässlichen Kinderbetreuungsplätzen.
00:15:55: weiß ich gar nicht wie das in Berlin ist.
00:15:56: vielleicht kannst du da gleich auch noch mal was dazu sagen.
00:16:01: und Wie trifft das jetzt auf euch zu, beziehungsweise wie war da die Diskussion vorher?
00:16:06: Weil ihr euch ja dann entschieden habt beide Vollzeit weiterzuarbeiten.
00:16:09: Wie du selber gesagt hast mit sechs Prozent in Deutschland wirklich das Modell was die wenigsten Eltern im kleinen Kinderalter oder ein Babyalter entscheiden.
00:16:19: Ja also ich habe so meine Probleme mit dem Begriff Teilzeitfalle weil das immer ein bisschen klingt als während Frauen bisschen naiv und würden da so völlig aus Versehen reinkappen.
00:16:32: Also ich finde eine Falle, da stelle ich mir mal so ne Mausfalle vor und dann schnappt sie zu und das ist total gemein und dann auch Mist und hat sich die Frau getroffen.
00:16:41: Es ist ja wirklich ein systemisches Problem und ich glaube es wird eher einen Schuh draus wenn man es anders diskutiert als es jetzt passiert ist zum Beispiel als Klingball-Bundesfinanzminister in seiner Bertelsmann-Rede, die ja viel Beachtung gefunden hat, angesprochen hat.
00:17:04: Ich finde diese Teilzeitfalle, das klingt wahnsinnig defizitär.
00:17:07: Immer als müssten Frauen irgendwie noch mehr leisten und so ist es auch angekommen bei Frauen.
00:17:13: Weite Teile haben sich, denke ich zu Recht darüber aufgeregt dass man ihnen jetzt quasi in der Wortwahl gesagt hat sie müssten noch mehr machen wo sie halt wie du sagst Zu Hause mehr übernehmen, sie machen mehr Sorgearbeit.
00:17:25: Sie tragen mehr Mental-Load und sie arbeiten aber die Arbeiten halt häufig in Teilzeit und häufig auch mit wenig Stunden.
00:17:33: viel besser wäre doch zu sagen Wir haben in Deutschland schon seit Jahren, fast Jahrzehnten.
00:17:39: Ich meine es ist so, seit den Achtzigern, neunzigern hat sich umgedreht dass Frauen die besseren Abschlüsse machen.
00:17:43: sie machen häufiger Abitur Sie schließen häufige ein Studium ab und sie machen auch die bessere Abschluss.
00:17:48: Und dann gibt das einen massiven Knick wenn sie Kinder bekommen und der kommt auch immer später weil Frauen später Mütter werden was ja auch seine Gründe hatten.
00:17:56: In den siebzigerjahren war man im Schnitt irgendwie vierundzwanzig habe ich gesehen und heute ist man dreißig.
00:18:02: Da war ich ja mit vielen drei, sie jetzt auch noch drüber.
00:18:04: So
00:18:04: da ist man natürlich aber schon in der Lebensphase.
00:18:06: Man hat schon gearbeitet.
00:18:07: Man habe die ersten Karriere Schritte gemacht.
00:18:09: Man hatte ein gutes Studium damals abgeschlossen und trotzdem ist man dann diejenige, die eben mehr zu Hause bleibt.
00:18:19: Ehrlich gesagt manchmal kann ich das nicht ganz nachvollziehen und würde trotzdem also die persönliche Entscheidung dann nicht ganz Nachvollziehen weil Ich auch für mich gedacht habe viel gearbeitet.
00:18:32: Ich habe viel dafür gemacht, da zu sein wo ich jetzt bin.
00:18:35: Ich hab damals ein Studium abgeschlossen und mir wäre das zu schade!
00:18:40: Und damit meine ich nicht dass sich nicht gerne Zeit mit meinem Sohn verbringen oder niemanden versteht.
00:18:45: er sagt ich priorisiere die Familie aber faktisch ist es doch auch so, dass man sich das häufig gar nicht weiß.
00:18:50: kann das noch so zu entscheiden?
00:18:52: weil wir haben zwar Regeln nach denen unser System funktioniert das Ehegarten Splitting ist ja nur eines davon.
00:18:58: sie kommen aus den Fünfzigern Aber die Gesellschaft hat sich grundlegend geändert, dass dieses Einverdiener-Modell ist ja schon vor zwanzig, dreißig Jahren an seinen Ende gekommen.
00:19:07: Und heute in einer Lebenssituation mit steigenden Breisen und so ist es überhaupt gar nicht mehr möglich.
00:19:13: Trotzdem funktioniert das System aber noch als wäre es möglich?
00:19:18: Wenn wir uns anschauen wie viel wir irgendwann mal ein Rente bekommen werden in unserer Generation dann ist es fast fahrlässig immer in Teilzeit zu arbeiten.
00:19:29: Das wird am Ende kann das sehr, sehr bitter werden und ich versuche in meinem Umfeld dafür mindestens zu sensibilisieren.
00:19:37: es geht nichts an wie das andere entscheiden aber letztendlich ist es eine glaube ich schwierige Entscheidung.
00:19:45: damit werbe ich nicht dazu so machen wie ich das mache und sich die Vollzeit hier um oder noch mehr um die Ohren zu haben.
00:19:51: das muss ja niemand machen.
00:19:53: aber ich glaube man muss sich schon einmal ehrlich hinsetzen.
00:19:57: Das System bevorteilt diejenigen, im Ehegarten-Splitting beispielsweise.
00:20:04: Man hat jeden Vorteil höher, wenn das je ungleiche das Einkommen ist.
00:20:13: Das muss man sich auf der Zunge vergehen lassen.
00:20:15: Das lohnt sich weil der Mann häufig in der Beziehung so viel mehr verdient als die Frau und es lohnt immer mehr, je weniger Stunden sie arbeitet.
00:20:27: Und das ist ein System, dass seit den Fünfzigern in der Form nicht angepasst wurde.
00:20:31: Aber auf die heutige Zeit passt es nicht mehr und es zahlt sich nach hinten raus nicht aus.
00:20:36: Es wäre gut, es nicht aus diesem Defizit heraus zu argumentieren.
00:20:40: ich spare Steuern weil mein Mann derjenige ist der mehr verdient.
00:20:43: da kann er dann auch erst mal fragen wie ist es überhaupt dazu gekommen wenn die Frau eigentlich die ist die mindestens genauso einen guten Bildungsabschluss gemacht hat auch studiert hat?
00:20:51: warum ist es so?
00:20:53: aber wenn man das einmal ausklammert.
00:20:55: Ich würde mir wünschen, dass mehr Frauen das zu sehen.
00:20:59: Wie viel könnte ich verdienen?
00:21:14: Freiheit zu sein ist.
00:21:15: Also das gibt eine Freiheit, das gibt einem Selbstständigkeit, dass erhöht die eigene Grenze macht ein unabhängig und ich würde das nicht aus diesem Defizit sondern aus dem Potenzial was uns auch gesamtgesellschaftlich, gesamtwirtschaftlich durch die Lappen geht.
00:21:29: Das wäre also glaube ich sehr viel hilfreicher das so zu diskutieren.
00:21:33: Jetzt sind wir der politische Pausen-Podcast.
00:21:35: deswegen würde ich gerne die Politik noch mal mit reinnehmen, die ja als Regelsetzer da vielleicht auch gehöre ich mitbestimmt.
00:21:42: Ursula von der Leyen damals hat als konservative Politikerin, muss man sagen ja das Elterngeld maßgeblich mit vorangetrieben und damals aus den eigenen Reihen gerade auch männlicherseits sehr viel Gegenwind bekommen so wie ich es medial wahrgenommen habe.
00:21:59: Es gibt ja auch die Sichtweise der Männer.
00:22:01: Was glaubst du denn, wie die da zu stehen?
00:22:03: Also meine Wahrnehmung auch wieder nur anektotisch ist.
00:22:06: Männer möchten eigentlich mehr gerne mehr Zeit mit der Familie verbringen.
00:22:09: deswegen wir sprechen die ganze Zeit davon was es mit Frauen macht.
00:22:12: aber Ist das eigentlich auch noch der Blick der Männer darauf dass sie wie selbstverständlich Vollzeit arbeiten und dieses male breadwinner Modell also das männliche allein ernährer Modell was es so aus den fünftiger Jahren wie Du sagst in Deutschland gibt in vielen anderen Ländern ja nicht gibt oder wo es anders ist von vornherein schon.
00:22:35: und wenn du sagst, wir haben uns da gesellschaftlich verändert.
00:22:37: Wie blicken die Männer darauf?
00:22:40: Also ich merke es auch in meinem Umfeld, aber ich habe auch Zahlen gefunden die das unterstützen was du gerade gesagt hast.
00:22:46: Es ist durchaus so dass Männer gerne mehr Zeit für die Familie haben wollen, dass sie gar nicht unbedingt alle Vollzeit arbeiten wollen und das is ja auch was macht.
00:22:56: also es ist ja auch ein immenser Druck der auf den Männern lasse.
00:22:58: Das muss man andersrum aussehen.
00:23:01: Also eine faire Aufteilung im Sinne von beide Arbeiten vielleicht voll zeitnah oder So zwischen dreißig und fünfdreißig Stunden.
00:23:10: Ich meine, ich habe da auch schon mal zugelesen dass das eigentlich sozusagen Modell ist was viele Familien gut finden.
00:23:17: Und ich kann auch nicht ganz nachvollziehen also das Ehegattensplittchen um noch einmal ganz kurz zurückzukommen bevorteilt ja auf diejenigen, die einfach verheiratet sind Ja?
00:23:29: Also es beforteilt eben nicht Familien so.
00:23:32: Es ist völlig egal ob ich im Ehegarten-Splitting, ob ich Kinder habe oder nicht.
00:23:37: Und zum Beispiel haben wir in Deutschland wie in anderen europäischen Ländern auch ja sehr viele Alleinerziehende von denen der Hauptteil mit dem Achtzig Prozentmeinig Frauen sind.
00:23:46: die werden auch nicht durchs ehegartenspliting bevorteilt.
00:23:49: als es ist keine familienpolitische Maßnahme.
00:23:52: eine echte familienpolitische Maßnahme wäre da anzusetzen wo Kinder sind.
00:23:57: Also gibt ja diese Ideen Familien-Splitting und so weiter.
00:24:00: Und ich glaube schon, dass der Rückhalt... ...und das hat sich vielleicht auch verändert seit ich meine Ursula von der Leinen... ...hat das Mitte Anfang der zweitausender Jahre müsste das ja ungefähr gewesen sein?
00:24:10: Jetzt komme mich ins Schwimmen, wann genau das war!
00:24:13: Also das Elterngeld existiert, glaub' ich, so zwanzig Jahre ungefähr.
00:24:18: Ich glaube, seitdem hat es sich viel getan.
00:24:20: Ich erlebe das in meinem Umfeld.
00:24:22: jetzt könnte man sagen gut.. ..ich lebe in Berlin in einem relativ professiven Umfeld Aber auch wenn ich diesen Bayeres rausrechne, sehe ich das durchaus.
00:24:31: Auch in meiner niedersächsischen Heimat, dass es da einen Umdenken gibt und ich glaube auch da ist doch vielleicht ganz gut der neuen Generation ein bisschen mehr zuzutrauen.
00:24:42: Was wären denn so politische Maßnahmen die wirklich helfen würden?
00:24:46: Wir sehen ja jetzt gerade auch politisch bei den extremen rechten Parteien, dass wir daher eigentlich den Wunsch... Artikuliert sind zurück in die Vergangenheit, Frauen zurück an den Herd.
00:25:00: Ganz traditionelle Rollenverteilung.
00:25:02: das wird schon sehr stark postuliert und es gibt ja auch Frauen sich dieser Bewegung anschließen und das groß machen.
00:25:09: aber wenn wir mal davon ausgehen dass Mitte Parteien gerade das Sagen haben und dass das auch erstmal so bleiben wird was würdest du dir von denen wünschen?
00:25:18: Ich glaube beispielsweise, dass man beim Elterngeld durchaus nochmal über eine Reform nachdenken kann.
00:25:23: Also zum einen ist das Elterengeld seit ich glaube seit seiner Einführung nicht angepasst worden.
00:25:29: also es sind immer noch maximal tausend achthundert Euro.
00:25:32: Das ist in heutigen Zeiten mit Mieten in Großstädten und so weiter nicht allzu viel.
00:25:38: Neulich hatten wir die Diskussion darum ob da eingespart werden soll.
00:25:42: Dass halte ich für das wirklich völlig falsche Signal.
00:25:44: Es gibt die niedrigste Geburtenrate seit nineteenhundertsechsundvierzig und das muss man sich ja auf der Zunge vergehen lassen, warum das so ist.
00:25:51: Und natürlich sind da steigende Mieten insbesondere in Großstädten.
00:25:55: diese Anforderungen, die den Frauen oder auch Männer ausgesetzt sind Das sind fehlende Kitaplätze, ich habe mir auch in Vorbereitung angeschaut.
00:26:05: In Berlin haben wir mittlerweile ein Überangebot an Kita-Plätzen.
00:26:08: rein rechnerisch das bedeutet nicht dass sich jeder in seinem Wohnumfeld sofort einen Kitaplatz findet aber theoretisch haben wir mehr Kitaplätzen als es Kinder gerade gibt.
00:26:18: Das ist für Menschen wie mich den Kitaplatz gesucht haben schön, weil man muss nicht so lange suchen.
00:26:23: Gesamtgesellschaftlich natürlich eigentlich katastrophal.
00:26:27: also nicht dass es genug Plätze gibt sondern das ist nicht genug Kinder gibt, das meine ich natürlich.
00:26:32: aber in NRW beispielsweise fehlen Jahrzehntausende Kita-Plätze.
00:26:36: Also das ist ja auch bundesweit sehr unterschiedlich klar.
00:26:39: Ich glaube da sind massive Investitionen in Kita und Kindergarteninfrastruktur.
00:26:44: also dringend notwendig eine Reform des Elterngeldes nicht nur was die Höhe anbetrifft sondern vielleicht kann man noch mal schauen, wie man Väter in mehr Elternzeitmonate kriegt.
00:26:55: Das ist ja durchaus möglich.
00:26:57: also Schweden beispielsweise zeigt nur die volle Höhe des Elterngeldes wenn ich das richtig verstanden habe, wenn der Vater so und so vier Monate nimmt.
00:27:04: Und das sind da eben nicht nur zwei und das Ergebnis ist dass Männer und Frauen fast gleich viele Elternzeit-Monate nehmen.
00:27:11: Es ist ja theoretisch alles möglich, wenn man die richtigen Anreize schafft.
00:27:16: Du warst ein Jahr auch Referentin für Gleichstellungspolitik, also auch wirklich mittentief drin in diesen Fragen.
00:27:23: Jetzt hast du gesagt Berlin ist dann noch mal ein bisschen anders als der Rest der Republik.
00:27:28: aber wie weit?
00:27:29: wenn du sagen solltest diese Spreizung zwischen persönlicher Entscheidung und Anreitzetzung oder sogar Regelsetzungen durch die Politik?
00:27:39: Wo würdest du sagen was ist sozusagen dominanter Dafür, dass sich was verändert oder vielleicht auch verbessert.
00:27:49: Ich glaube oft sind... Also es sind die Rahmenbedingungen, die es gibt aber ich erlebe jetzt zumindest in meinem Umfeld und Kinderüber auch keine Zahlen das jemand sagt.
00:27:59: also würde sich das ändern würden Familien und Frauen in Deutschland wieder mehr Kinder bekommen?
00:28:04: Das gibt es sicherlich nicht!
00:28:07: Schreiber ist auch die Sorge, was gerade weltweit passiert.
00:28:10: Also man merkt ja auch einfach dass Menschen sich Gedanken machen das sie Angst vor Arbeitsplatzverlust haben Dass sie in einer Dreizimmerwohnung wohnen wo es vielleicht mit einem Kind noch gut funktioniert aber dann mit dem zweiten nicht mehr.
00:28:22: Das sind durchaus Sachen, die ich in meinem Umfeld auch erlebe, dass es an solchen Fragen manchmal ganz praktischer Natur, manchmal sehr globaler Natur irgendwie scheitert und es leider nicht diesen Einhebel gibt um das zu verändern sagen, dass es durchaus Hebel gibt.
00:28:38: Also beispielsweise Einführungfamilien, Splitting oder eben auch noch mal im Elterngeld ein bisschen zu schrauben die es zumindest erleichtern würden und dann kann man ja auch schauen.
00:28:49: also in Berlin ist da ein bisschen tatsächlich so eine Insel der Glücksseeligen.
00:28:55: wir haben hier eine kostenfreie Kita.
00:28:57: das ist ne politische Entscheidung die jedes Bundesland treffen kann.
00:29:00: das ist mit Sicherheit eine teure Entscheidung Aber das haben halt nicht alle Bundesländer.
00:29:06: Trotzdem sieht man, dass die Erwerbsfrau in der Werbsquote in Berlin zwar höher ist aber auch nicht signifikant höher als in anderen Bundesländern heißt.
00:29:16: Offensichtlich ist es auch nicht der einzige Hebel, dass es hier Kita-Plätze und ein gutes Betreuungsganzhausangebot gibt.
00:29:23: Es ist eben dann doch nicht die einzige Lösung, Familien etwas einfacher macht diese Entscheidung zu treffen oder Frauen diese Entscheidungen einfacher machen, wenn man es denn möchte.
00:29:37: Ich kenne natürlich auch immer mehr Frauen und das ist natürlich auch für liebe Themen die sagen ich kann mir das einfach gar nicht vorstellen.
00:29:44: Wir haben die Vollgespannungsfeldberuf-Familie genannt und ich glaube es ist deutlich geworden warum wir uns für diesen Begriff des Spannungsfälles entschieden haben.
00:29:53: ganz herzlichen Dank für diese Einsichten und das Gespräch.
00:29:57: Lisa Frerichs
00:29:58: Sehr gerne.
00:29:59: Dankeschön!